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an(ge)dacht im September 2020

Grafik: GEP/Foto: Lotz

Eine Andacht von Pfarrer Jochen Lütgendorf

Gedanken zum Monatsspruch September 2020:
Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat. (2. Korinther 5, 19)

Liebe Gemeinde, 

die Bibel stellt das übliche Denken auf den Kopf! Seit es Religionen gibt, läuft es doch sonst nach dem folgenden Muster ab: Menschen übertreten die göttlichen Ordnungen. Und um die Gottheit gnädig zu stimmen, muss sie mit einem Opfer besänftigt werden. Der Mensch sucht die Versöhnung mit dem ansonsten unversöhnlichen Gott. Immer wieder ist auch christliches Denken derart entgleist, wie etwa beim Ablasshandel.

Was aber Paulus hier nach Korinth schreibt, ist das genaue Gegenteil. Nicht Gott ist versöhnungsbedürftig, sondern der Mensch! Der Mensch, der immer wieder den Aufstand probt gegen Gott und seine Gebote, der Gott misstraut und meint, er könne oder müsse sich dessen Gunst und Liebe erst verdienen. Solchen Menschen ruft Paulus einige Verse weiter zu: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

Die Initiative zur Versöhnung geht von Gott aus. In Christus kommt er den Menschen nah und geht ihnen nach. Durch Christus gewährt er Vergebung der Sünden und schafft einen Neuanfang. All das ist bereits geschehen, „Gott hat die Welt mit sich versöhnt“, wie Paulus schreibt. Alles, was wir Menschen tun müssen, ist, uns das gefallen zu lassen, uns versöhnen zu lassen, die ausgestreckte Hand Gottes zu ergreifen. Eigentlich gar nicht schwer.

Wer die Hand Gottes aber ergriffen hat, der kann und darf und soll auch selbst die Hand dem Nächsten zur Versöhnung reichen, zum „Botschafter an Christi statt“ werden, wie Paulus das nennt. Man kann sich nicht Christ nennen, Gottes Versöhnung für sich in Anspruch nahmen und dann seinerseits unversöhnlich sein.

Leicht ist das sicher nicht immer, es gehören ja auch mindestens zwei dazu. Wo Versöhnung aber gelingt, ist das ein großes Geschenk für alle Beteiligten. In einem Zeitungsartikel las ich über ein Paar, das anlässlich seiner Eisernen Hochzeit (65 Ehejahre!) zum Geheimnis ihrer langjährigen Ehe befragt wurde. Antwort: „Das Schönste am Streit ist die Versöhnung“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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an(ge)dacht im August 2020

Bild gemeindebrief.de/GEP

Eine Andacht von Diakonin Anke Beisemann

Gedanken zum Monatsspruch August 2020:
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)

Liebe Gemeinde,

ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir fällt es manchmal schwer mich als ganz wunderbare Person anzusehen. Da sind altersbedingt schon einige „Abnutzungserscheinungen“ zu sehen und auch so manche Befindlichkeit macht mir das Leben nicht mehr so leicht wie früher.
Ich denke, dass es den meisten Menschen so geht wie mir, viele haben Mühe damit, sich selber so anzunehmen wie sie sind. 

In unsrem Psalmvers spricht König David davon, wie Gott uns Menschen sieht. Ich bin Gottes wunderbare Schöpfung. Ich stelle mir vor, dass Gott sich viele Gedanken gemacht hat, als er mich erschaffen hat. Er hat sich unendlich viel Mühe gegeben, mich zu diesem einzigartigen Individuum zu machen, das ich bin. Und das gilt für jeden von uns.

Aus Davids Worten sprechen ein unvergleichlich großes Gottvertrauen und eine Überzeugung. Er bedankt sich bei Gott, der ihn wunderbar gemacht hat. Da steckt ein großes Staunen mit drin, ein Staunen über das Wunder der Schöpfung. Es geht David nicht um Vollkommenheit des Menschen, sondern darum, dass jeder Mensch für sich in Anspruch nehmen darf, dass Gott ihn gemacht hat, gewollt hat mit allen Stärken und Schwächen, Begabungen und Unzulänglichkeiten.

Das macht mich frei von Vergleichen mit anderen Menschen. Es gibt ja immer Menschen, die schöner, klüger, reicher und aktiver sind als ich. Es macht mich frei vom Zwang der Selbstoptimierung, der in unserer Zeit ja weite Kreise zieht und so manchen Menschen unter Druck setzt.

Es macht mich frei von der Meinung anderer, wenn ich von Gott weiß, dass er mich genauso haben will wie ich bin. Das ist ein wunderbares Geschenk an uns Menschen; die Gewissheit zu haben, dass wir so, wie wir sind, geliebte Kinder Gottes sind.

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an(ge)dacht im Juli 2020

Bild 

Ein Andacht von Pfarrerin Inga Bödeker

Gedanken zum Monatsspruch Juli 2020: 
„Der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iß! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“ (1. Könige 19,7)                                                                                                                                                                                                                          

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an(ge)dacht zum 14. Juni

Bild Gemeindebrief.de/Nahler


Eine Andacht von Pfarrer Jochen Lütgendorf

Gedanken zu Apostelgeschichte 4, 32-37 

Ein Herz und eine Seele?

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an(ge)dacht 7. Juni

Bild: Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz

Eine Andacht von Pfarrerin Inga Bödeker

Andacht zum Lied „Nun freut euch liebe Christengemein“ (EG 341) 

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an(ge)dacht zum Pfingstsonntag, 31. Mai

Bild piabay/Gerd Altmann

Eine Andacht von Diakonin Anke Beisemann

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an(ge)dacht zum 24. Mai

Bild: Alexa/pixabay

Eine Andacht von Pfarrerin Inga Bödeker

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an(ge)dacht zum 17. Mai

Bild epd Bild

Eine Andacht von Pfarrerin Inga Bödeker

Psalm 66, 20
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.

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an(ge)dacht zum 10. Mai 2020

Bild Chr. von Bennigsen

Eine Andacht von Pfarrerin Christina von Bennigsen

Psalm 98, 1:
„Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder."

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an(ge)deacht zum 3. Mai 2020 

Bild: Michael Jordan 

Eine Andacht von Pfarrer Jochen Lütgendorf

 2. Korinther 5, 17
„Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“

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an(ge)dacht zum 26. April 2020

Bild Christina von Bennigsen

 Eine Andacht von Pfarrerin Christina von Bennigsen

Johannes 11, 11a.27
Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

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an(ge)dacht zum 19. April 2020

Eine Andacht von Pfarrerin Inga Bödeker

1. Petrus 1, 3:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

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an(ge)dacht zum Ostersonntag

Bild:Christina von Bennigsen

Eine Andacht von Pfarrerin Christina von Bennigsen

Offenbarung 1,18
Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. 

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an(ge)dacht zum 5. April 2020

Eine Andacht von Diakonin Anke Beisemann 

Johannes 3,14b.15
„Der Menschensohn muss erhöht werden, auf das alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“

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an(ge)dacht zum 29. März 2020 

Foto Werner Krueper

Eine Andacht von Pfarrer Jochen Lütgendorf 

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. (Matthäus 20, 28)

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an(ge)dacht zum 22. März 2020

Foto: ViJakob/Pixabay

Eine Andacht von Pfarrerin Inga Bödeker

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

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